Autor: peter.mast

  • WordPress das gratis WebSite-Tool

    WordPress, das gratis WebSite-Tool

    Willkommen zu WordPress, dem gratis Werkzeug, zur Erstellung einer WebSite. Das Dokument, das Sie gerade anschauen, ist der erste Beitrag einer Artikelserie(Blog), welche zeigt, wie WordPress installiiert und eine Website von Grundauf, Schritt für Schritt, erstellt wird. Um sofort loslegen zu können installieren wir WordPress in eine lokale Umgebung inklusive Datenbank und Webserver. Über folgenden Link gelangen sie in die Beschreibung zur lokalen Installation: WordPress-in-lokaler-Umgebung

    Die lokale Umgebung hat die Vorteile, dass alles gratis und nichts Online ist und so auch keine rechtlichen Konsequenzen zu fürchten sind. Man kann alles in Ruhe testen. – Ist WordPress in einer lokalen Umgebung installiert, beginnen wir eine Website aufzubauen. Um eine Website zu erstellen benötigen wir ein Thema, um welches wir die WebSite aufbauen. Unser Thema ist eine Hundeschule in welcher Hunde ganz ohne „goodeli“ und ohne Leine erzogen werden sollen. Unsere Website soll snsDogTraining heissen. Unser Konzept nach der wir die WebSite aufbauen ist folgedes:

    Unser Website Grobkonzept:

    Name:snsDogTraining
    Domain:snsDogTraining.ch
    Art:Verkaufswebsite
    Ziel:Umsatz, Klicks
    Vorbild:https://marc-welti.ch/ (Marc Welti – Hundetraining)
    Inhalt (Seiten/Beiträge):Start, Leistungen, Blog, Kontakt, Events, Über uns
    Stil:Modern, Klassisch, Plakativ, Flach, Zurückhaltend
    Schrift:Georgia, Palatino Linotype, Times New Roman, Arial, Comic Sans MS, Impact, Lucida Sans Unicode, Tahoma, Trebuchet MS, Verdana, Courier New, Lucida Console
    Farbe:Schwarz, Orange, Weiss, Grün, Rot, Blau
    Logo:weisser Hund mit weissem Schriftzug auf schwarzem Hintergrund
    Favicon:Hintergrund: Schwarz, Orangekreis mit schwarzem Text 100%

    In den folgenden Beiträgen, Menüpunkte 01-09 und dem WordPress Lexikon, wird gezeigt, wie das moderne WordPress Blöcke verwendet, um Websites zu erstellen. In Seiten und Beiträgen wird mittels eines Editor auf Blockelemente zugegriffen und so Inhalt schrittweise in eine WebSite eingebaut. Das nennt man Full-Site-Editing(FSE), Voraussetzung dazu ist, dass ein Block-Theme aktiviert ist. Hintergrund dieser Entwicklung ist, dass viele Techniken wie Menüs, Widgets, Shortcodes, Elementes, usw. so durch Blöcke ersetzt werden. Damit kann man die gesamte Website anpassen, inklusive Header, Footer und automatisch erzeugten Seiten wie zum Beispiel einer Beitragsseite und den Archivseiten – ohne Code-Berührung – ohne Page-Builder nur mit einem der folgenden, integrierten WordPress-Editoren:

    • Block-Editor ist nur für den Inhaltsbereich der Seiten und Beiträge zuständig. Wird direkt gestartet wenn eine Seite oder ein Beitrag aufgerufen wird.
    • Site-Editor im Menü Design zur Anpassung des Themes (Stile, Navigation, Seiten, Templates, Vorlagen). In den Vorlagen sind die wichtigen Template-Teile Header und Footer enthalten.

    Der Site-Editor, erreichbar aus dem Backend via Design > Editor startet im Browse-Modus, in dem man sich in den folgenden, wichtigsten fünf Design-Bereichen umschauen kann:

    • Stile (9 Varianten: Farben, Schriften, Layout, usw.)
    • Navigation
    • Seiten
    • Templates
    • Vorlagen (mit den Template-Teilen: Header, Footer und Allgemein)
  • HTML in WordPress eingeben

    1. Möglichkeit: Die Bearbeitung des Contents per HTML im Editor

    Sie können den benutzerdefinierten HTML-Block-Editor oder auch Gutenberg-Editor verwenden, um ein brandneues HTML hinzuzufügen. Den Editor finden Sie für Seiten und auch für Beiträge in Ihrem Dashboard. Wählen Sie Ihre Seite aus, die Sie bearbeiten möchten.

    Hier haben Sie den Vorteil, dass es bereits Vorlagen für die Einbettung von Elementen gibt. Dies ermöglicht eine schnellere Bearbeitung und vereinfacht vieles für Sie. Über den Plus-Button haben Sie Zugriff auf viele verschiedene Elemente um Ihre Seite zu editieren. Wichtig ist, die Änderungen beziehen sich nur auf das aktuelle Theme.

    Ein Beispiel: Sie möchten Ihren YouTube-Kanal einbauen. Gehen Sie auf “Einbettung YouTube” und binden Sie Ihren gewünschten Kanal ein. Nun gefällt Ihnen zum Beispiel das Format von 16:9 nicht. Über das Dropdown-Menü können Sie unter dem Button „Als HTML bearbeiten“ die Größe anpassen. Über “Vorschau” können Sie sich das Ergebnis anschauen und über den Button “Aktualisieren” können Sie die Änderung übernehmen.

    Über das Dropdown-Menü neben der Aktualisierung können Sie auch auf die ganze Seite zugreifen und Ihre Codes bearbeiten. Dort können Sie dann unter dem “Code-Editor” auch Anpassungen des HTML-Codes an der gesamten Seite tätigen.

    Bei einem Beitrag ist es der gleiche Weg. Gehen Sie auf “Beiträge” und dann auf “Bearbeiten” und geben Sie einfach Ihren gewünschten Code ein.

    2. Möglichkeit: Die Website-Theme-Bearbeitung per HTML im CSS

    Eine weitere Möglichkeit ist die Bearbeitung der Website mit HTML direkt in Ihrem Editor.  Mit dem Child-Theme können Sie das Design der eigenen Website weiter individualisieren, als es mit den Standardeinstellungen bei WordPress möglich ist.  Dafür verändern Sie den Quellcode des Themes. Mit diesem Tool können Sie auch direkt in Ihrem Dashboard arbeiten. Gehen Sie auf “Design” und dann auf den “Theme-Editor”.

    Auf diese Weise können Sie PHP, Theme-Dateien, CSS und JavaScript bearbeiten. Im Grunde fast alles, was Sie wollen. Die Änderung wird direkt zu den Codedateien hinzugefügt. Diese Methode kann jedoch etwas riskanter sein. Es gibt keine Vorschau die Ihnen zeigt, was Sie verändert haben. Daher sollten Sie immer ein Backup erstellen, bevor Sie diese Schritte tätigen. So können Sie jederzeit auf Ihre ursprüngliche File zurückgreifen und diese per FTP wieder herstellen.

    3. Möglichkeit: Die Bearbeitung von Header und Footer in HTML per Plugin

    Die dritte Möglichkeit besteht darin, ein Plugin zu verwenden, um Ihre Code-Snippets zu verwalten. Je nachdem, welche Art von Code Sie hinzufügen möchten, müssen Sie verschiedene Plugins benutzen. Wir empfehlen das Plugin “Insert Headers and Footers”.

    Sobald es installiert und aktiviert ist, können Sie über die Einstellungen auf das Plugin zugreifen. Hier können Sie beliebige Code-Snippets einfügen, die Sie verwenden möchten.

    Wenn Sie beispielsweise versuchen ein Google Analytics-Snippet zu installieren, so können Sie es direkt in das Skript des Header-Felds einfügen. Ihre Änderung müssen Sie nur noch speichern.